Burn after reading
Dass ein Film meiner beiden Lieblingsregisseure inkl. Starbesetzung nicht automatisch zu einem besonderen Kinoerlebnis führt, musste ich am vergangenen Abend erfahren. Am Ende war’s dann leider doch ein durchschnittliches Ergebnis welches die beiden Coen Brüder mit Ihrer letzten Arbeit abliefern.
Die Leistung der hochkarätigen Schauspieler war erwartungsgemäß überzeugend. Aber gerade Brad Pitt scheint bei mir seinen Charakter weg zu haben, den er sich in Ocean’s Eleven, Fight Club und Co. auferlegt hat. Völlig konträr zu den vorherigen Darstellungen, fällt es mir schwer ihm die die Rolle des Chad Feldheimer abzunehmen. Zu übertrieben, zu platt kommt er daher.
Grundsätzlich finde ich solche “Experimente” sehr interessant, wenn ein Schauspieler sein schauspielerisches Spektrum erweitert. In diesem Fall muss ich jedoch sagen, dass es aus meiner Sicht misslungen ist.
Insgesamt hat mich der Film von der Geschichte her nicht so überzeugt, wie die vorherigen Arbeiten der Coen-Brüder (The Big Lebowski, Oh Brother Where Art Thou, …). Mal sehen, was die Jungs in Ihrem nächsten Streifen so auf die Leinwand zaubern.